Fotorucksäcke
im Test

Oktober 2017

Peak Design

Everyday Backpack

Lowepro

Flipside

Mantona

Kamerarucksack

Hama

Profitour 240

AmazonBasics

DSLR-Kamerarucksack

Pro

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    Modernes Design​​​​
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    Einfacher Zugang
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    Hoher Tragekomfort
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    Hochwertig verarbeitet
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    Beste Raumteiler
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    Inklusive Laptop-Fach
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    Sehr hoher Komfort
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    Diebstahlgeschützt
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    Hochwertig verarbeitet
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    Dicke Raumteiler
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    Große Größenvielfalt
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    Hervorragendes Polster
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    Sehr hoher Komfort
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    Diebstahlgeschützt
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    Hochwertig verarbeitet
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    Hoher Tragekomfort
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    Diebstahlgeschützt
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    Schnellzugangsfach
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    Extrem viel Platz
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    Hochwertig verarbeitet
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    Raumteiler​​​​
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    Extrem preiswert
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    Viele Fächer

Kontra

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    Hoher Preis
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    Langsamer Zugang zum Equipment
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    Langsamer Zugang zum Equipment
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    Unübersichtlichkeit

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    Kein Diebstahlschutz
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    Einfache Materialwahl

Fazit

Der beste Fotorucksack für den alltäglichen Gebrauch. Moderne Gestaltung, hochwertigste Verarbeitung und innovative Einstellungs-möglichkeiten.
Kein Schnäppchen.

Lowepros Rucksack ist wesentlich besser gepolstert als der von Peak Design. Durch den innenliegenden Zugang zum Hauptfach ist der Schutz gegen Diebstahl erhöht, das Auspacken der Kamera aber umständlich.

Der Mantona Kamerarucksack ist ein direkter Konkurrent vom Lowepro Flipside. Bessere Polsterung aber etwas unübersichtlicher Innenraum.

Hamas Profitour 240 überzeugt mit einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis. Der Rucksack fasst extrem viel Ausrüstung, bietet dafür wenig Platz für Schnick-Schnack.
Ein absoluter Geheimtipp.

Der AmazonBasics Kamerarucksack deckt alle Basisansprüche ab. Für unregelmäßig Nutzer auf einfachen Touren eine extrem preiswerte und sichere Wahl.

Wichtige Eigenschaften eines Fotorucksacks

Auf der Suche nach der perfekten Aufnahme muss man manchmal weite Strecken über unwegsames Terrain überwinden. Und mal ehrlich: Wer will sein wertvolles Kamera-Equipment schon in einem einfachen Rucksack transportieren, der kaum Schutz und noch weniger Organisation bietet.

Ein Fotorucksack schließt genau diese Lücke. Er bietet voneinander abgetrennte und gut gepolsterte Fächer für mehrere Kameras, Linsen, Stative und Speicherkarten.

In unserem Fotorucksack Test haben wir folgende Kriterien berücksichtigt:

Zugang

Zugänglichkeit

Gerade in der Landschaftsfotografie aber generell bei allen bewegten Motiven kann eine Sekunde darüber entscheiden, ob das Bild eine Sensation oder nur eins unter vielen gleichwertigen wird. Wenn du mit einem Fotorucksack unterwegs bist, muss der Rucksack es dir leicht machen, deine Kamera im richtigen Moment griffbereit zu haben. Dafür ist ein leichter, sekundenschneller Zugang zum Hauptfach nötig.

Ergonomie

Ergonomie

Wie bei allen anderen Rucksäcke auch, muss der Fotorucksack mit seinem Tragekomfort überzeugen. Dazu muss er ergonomisch geformte Schulterriemen besitzen und an Rücken und Schultern solide gepolstert sein. Während sich diese Eigenschaft nicht so gravierend auswirkt wie bei schwer beladenen Trekkingrucksäcken, stört es trotzdem, wenn es am Rücken dauerhaft drückt und zwickt.

Robustheit

Robustheit

Die Fotorucksäcke müssen auch  im Langzeittest der Fotografen ihre Robustheit und Wetterbeständigkeit
unter Beweis stellen. Die Rucksäcke müssen den Belastungen dauerhaft standhalten können, denen sie auf Dauer ausgesetzt sein werden. Die gesamte Konstruktion muss in sich standhaft sein und kritische Bauteile wie Reißverschlüsse, Schnallen und Schlaufen müssen hochwertig verarbeitet sein. 

Fächer

Organisation

Organisation und Funktionalität gehen in diesem Zusammenhang Hand in Hand. Nur ein Fotorucksack, der zur besseren Organisation des Equipments beiträgt, kann auch als funktional bezeichnet werden. Schließlich liegt eine der Hauptfunktionen des Fotorucksacks darin, durch eine übersichtliche und leicht zu handhabende Fächeraufteilung die Ausrüstung auch unterwegs schnell austauschen und wieder sicher verstauen zu können.

Konfigurationsmöglichkeit

Einige Fotorucksäcke besitzen die Möglichkeit, die Fächeraufteilung im Inneren an die eigenen Bedürfnisse und an unterschiedliche Touren anzupassen. Dies geschieht mithilfe von kleinen Trennwänden bzw. Teilern, die im Stile eines Baukastens entnommen und nach Belieben wieder eingesetzt werden können. Manche Firmen statten ihre Rucksäcke mit dieser Konfigurationsmöglichkeit aus, während andere eine feste Fächerteilung vorsehen.

Aussehen​​​​​​​

Egal, ob du Hobby- oder Profi-Fotograf bist, verstehst du etwas von Ästhetik und Komposition. Wieso solltest du dann bei einem deiner wichtigsten Begleiter auf ein ansprechendes Aussehen verzichten wollen. Wir verstehen natürlich, dass dieser Aspekt höchst subjektiv ist und manche Fotografen auf das Äußere ihres Rucksacks keinen Wert legen. Daher nimmt dieses Merkmal in unserem Fotorucksack Test einen untergeordneten Stellenwert ein.

Peak Design Everyday Backpack

Der Peak Design Everyday Backpack ist der Fotorucksack der Wahl für alle, die herausragende Funktionalität nicht auf Kosten des Aussehens gehen lassen wollen. Wie der Name schon sagt, eignet sich der Rucksack aufgrund seines modernen Designs und der umfassenden Einstellungsmöglichkeiten, sowohl in Bezug auf die Passform als auch auf die Fächer, zum tagtäglichen Einsatz.

Das hat uns gut gefallen:

Größe: Der Everyday Backpack von Peak Design wird in zwei Größen mit wahlweise 20 Liter oder 30 Liter Stauraum angeboten. Hierbei reicht bereits die kleinere Ausführung aus, um mühelos eine DSLR inklusive Objektiv, zwei Wechselobjektive und einen Blitz zu verstauen. Die größere Ausführung hingegen bietet dem anspruchsvollen Nutzer noch mehr Platz, um 2 weitere Wechselobjektive einzupacken.

Insgesamt eignet sich der 20 Liter große Rucksack als perfekter Tagesrucksack mit einem Eigengewicht von rund 1350 Gramm, während die große Version mit rund 1540 Gramm für längere Touren und mehr Ausrüstung genutzt werden kann.

Zugänglichkeit und Organisation: Größter Vorteil des Everyday Backpack ist neben der Optik sicherlich die schnelle Erreichbarkeit zum Equipment und die Möglichkeit, die Fächer nach Belieben zu konfigurieren.

Der Fotorucksack besitzt eine einzigartige Verschlussschnalle als Zugang zum Hauptfach. Die sogenannte MagLatch-Technologie ist eine Kombination aus einem Magnet und einer elastischen Schnalle. Der Verschluss kann an einem der vier Ankerpunkte (je nach Füllmenge des Rucksacks) eingerastet werden, wo er durch die Anziehungskraft des Magneten an Ort und Stelle gehalten wird. Wenn es schnell gehen muss, bedarf es dann nur einem Zug an der Lasche und man hat die gesamte Ausrüstung zur Hand.

Peak Design MagLatch

Die MagLatch-Technologie im Einsatz: Je nach Platzbedarf lässt sich die Lasche mit einem Handgriff einstellen

Diese Art des Verschlusses sorgt im Vergleich mit den anderen Rucksäcken für die angenehmste und schnellste Erreichbarkeit des Equipments.

Die Innovation geht im Inneren weiter. Das flexibel gestaltete Layout mit origami-artig faltbaren Raumteiler und Kletteinsätzen lässt sich individuell an die Größe der Kamera und die Wechselobjektive anpassen, sodass alle Einzelteile passgenau gesichert werden.

Raumteiler Peak Design

Unterschiedlicher Spielraum für unterschiedliche Ausrüstungen: Mit den austauschbaren Einsätzen findest du immer die richtige Lösung.

Natürlich darf bei einem High-End-Fotorucksack wie dem von Peak Design ein Fach für einen Laptop nicht fehlen. Das 30 Liter Modell fasst Laptops mit einer maximalen Bildschirmdiagonale von 16 Zoll, wohingegen das kleinere Modell Laptops mit maximal 15 Zoll Bildschirmdiagonale Platz bietet.

Auch für ein Stativ ist gesorgt: Ein gewöhnlicher Tripod lässt sich in einer der Außentaschen verstauen oder außerhalb am Rucksack mithilfe von Riemen befestigen. Außerdem bietet der Peak Design Everyday Backpack neben Kamera-Equipment, Laptop und Stativ noch Platz für eine Wasserflasche, ein Tablet sowie ein kleines Fach für Schlüssel oder Portemonnaie.

Tragekomfort: Für einen Kamerarucksack ist der Komfort beim Tragen hoch. Die wichtigsten Stellen am Rücken sind gepolstert und die Schultergurte wurden ergonomisch geformt. Darüber hinaus wurden die Schultergurte an Drehgelenken befestigt, sodass sie sich immer bestmöglich an die Schultern des Trägers anpassen, anstatt an einem Fixpunkt fest verankert zu sein und keinen Spielraum zu gewähren. Die Schultergurte können zusätzlich mit einem Brustriemen verbunden werden, um die ideale Position zu halten.

Peak Design Schultergurt

Als Käufer solltest du dennoch nicht denselben Komfort eines Wander- oder Trekkingrucksacks erwarten. Dafür wurde der Peak Design Everyday Backpack nicht konzipiert. So besitzt er beispielweise keine Hüftflossen, mit denen die Last von den Schultern auf den Hüftbereich transferiert wird - aber das soll er auch nicht. 

Schließlich wurde der Fotorucksack von Peak Design für den täglichen Einsatz ausgelegt und nicht für lange Touren durch die Wildnis. 

Das hat uns nicht so gut gefallen:

Die seitlichen Fächer wurden relativ flach gehalten. Alles, was flach ist (z.B. Brieftasche oder Tablet) findet hier einen sicheren Ort für den Transport. Andere Gegenstände, die eher quadratisch oder sehr quaderförmig aufgebaut sind, können auch verstaut werden, senken jedoch gegebenenfalls den Tragekomfort, falls sie sich durch den Stoff drücken.

Fazit

Alles in allem überzeugt der Peak Design Everyday Backpack im Vergleich der Fotorucksäcke. Das modische Äußere und das durchdachte Innere machen den Rucksack zur besten Wahl für Fotografen, die regelmäßig ihre Ausrüstung sicher und stilvoll transportieren müssen.

Für Fotografen, die nur hin und wieder mit ihrem Equipment unterwegs sind, gibt es günstigere Optionen, die diesen Zweck auch erfüllen.

Peak Design

Everyday Backpack


Lowepro Flipside Fotorucksack

Mit der Flipside Produktserie stellt Lowepro einen der weltweit beliebtesten Fotorucksäcke. Auch in Deutschland erfreut sich der Rucksack dank eines hervorragenden Preis/Leistungs-Verhältnis großer Beliebtheit. Den Namen "Flipside" trägt dieser Fotorucksack übrigens, weil sich der Zugang zum Fach mit der Ausrüstung auf der Innenseite befindet, die dem Rücken zugewandt ist, um sich besser gegen Langfinger schützen zu können.

Das hat uns gut gefallen:

Größe: Zunächst fallen die unterschiedlichen Größen des Lowepro Flipside Kamerarucksacks auf. Er wird in 4 Größenausführungen angeboten (200, 300, 400 und 500), die unterschiedlich viel Platz für Ausrüstung bieten und somit alle Platzansprüche abdecken.

Lowepro Flipside Modelle

Lowepro Flipside 200, 300, 400 und 500 im Vergleich

Am einfachsten gelingt die Gegenüberstellung der Platzverhältnisse jedoch in Form einer Tabelle:

Modell

Platz für:

Flipside 200

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    DSLR +Objektiv (bis 200 mm)
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    1-3 Objektive oder Blitze
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    Stativ
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    Zubehör + Persönliches

Flipside 300

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    Pro DSLR + Objektiv (bis 200 mm)
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    2-4 Objektive oder Blitze
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    Stativ
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    Zubehör + Persönliches

Flipside 400

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    Pro DSLR + Objektiv (bis 300 mm)
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    Zusätzliche Kamera
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    4-6 Objektive oder Blitze
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    Stativ
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    Zubehör + Persönliches

Flipside 500

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    Pro DSLR + Objektiv (bis 500 mm)
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    1-2 zusätzliche Kameras
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    2-4 Objektive oder Blitze
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    Stativ
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    Tablet
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    Zubehör + Persönliches

Zugänglichkeit und Organisation: Wie eingangs erwähnt, liegt die Besonderheit des Rucksacks im innenliegenden Zugang zum Hauptfach. Dadurch, dass diese Seite während des Tragens dem Rücken zugewandt ist, lässt sie sich zu keiner Zeit von Unbefugten öffnen. Gerade wenn man sich darauf konzentrieren muss, das perfekte Bild zu schießen und dabei seine Umwelt vernachlässigt und nur ungenau wahrnimmt, macht sich diese Eigenschaft bezahlt.

Lowepro Flipside Innenraum

Im Hauptfach geht es gut organisiert daher. Die Kletteinsätze lassen sich variabel einstellen und an die eigene Ausrüstung anpassen. Zwar kann man die einzelnen Teiler nicht so falten wie die des Everyday Backpacks von Peak Design, allerdings reichen die Modifikationsmöglichkeiten, um Kamera und Zubehör sicher und gepolstert zu verstauen.

Tragekomfort: Das Unternehmen Lowepro wurde von einem Bergsteiger gegründet, der besondere Aufnahmen der Natur knipsen wollte und auf dem Weg dorthin keine Hindernisse scheute. Diesen Einfluss spürt man auch heute noch bei den Fotorucksäcken der Marke: Der Tragekomfort ist hervorragend.

Die Polsterung am Rücken und an den Schultergurten ist ausreichend dick, um selbst einen voll beladenen Rucksack mühelos tragen zu können. Gleichzeitig besitzt der Lowepro Flipside Fotorucksack stattliche Hüftflossen mit Verschluss, mit denen die Hauptlast auf die Hüftregion verteilt werden kann. Ein weiterer Vorteil der Hüftflossen ist der festere Sitz des gesamten Ruckssacks.

Lowepro Flipside Polsterung

Den positiven Eindruck in Bezug auf den Tragekomfort rundet das Mesh-Obermaterial der Polsterung ab. Durch die luftige Oberflächenstruktur wird der Rücken selbst bei warmen Temperaturen ausreichend ventiliert, sodass man an diesen Stellen wesentlich weniger schwitzt als mit einer gewöhnlichen Polsterung ohne Mesh.

Das hat uns nicht so gut gefallen:

Unserer Meinung nach ist die Idee, den Zugang zur Ausrüstung auf die Innenseite zu legen ein zweischneidiges Schwert. Während der daraus resultierende Diebstahlschutz eine gute Eigenschaft ist, hat dieses Layout den großen Nachteil, dass man den Rucksack immer komplett ausziehen muss, um an die Gerätschaften gelangen und sie sicher entnehmen zu können. Dazu kommt, dass sich der Reißverschluss für das Fach hinter einer kleinen Abdeckung befindet, damit kein Regen in den Rucksack tritt.

Da wir in unserem Fotorucksack Test die Zugänglichkeit bzw. die Erreichbarkeit der Ausrüstung schwer gewichten, ist dieser Umstand ein Nachteil z.B. gegenüber dem Peak Design Everyday Pack. 

Fazit

Die Lowepro Flipside Serie überzeugt insgesamt durch sein durchdachtes Konzept und seinen enormen Tragekomfort. Dieser Rucksack eignet sich bestens für lange Touren über unwegsames Terrain, bei denen der Rucksack und das Equipment gut angeschnallt sitzen müssen.

Wer auf die Zugänglichkeit bzw. die Erreichbarkeit der Ausrüstung und der damit verbunden Spontanität des Peak Designs Rucksacks verzichten kann, macht mit dem Kauf eines Lowepro Flipsides einen ausgezeichneten Fang.

Lowepro

Flipside 500


Mantona Trekking Kamerarucksack

Mit der Flipside Produktserie stellt Lowepro einen der weltweit beliebtesten Fotorucksäcke. Auch in Deutschland erfreut sich der Rucksack dank eines hervorragenden Preis/Leistungs-Verhältnis großer Beliebtheit. Den Namen "Flipside" trägt dieser Fotorucksack übrigens, weil sich der Zugang zum Fach mit der Ausrüstung auf der Innenseite befindet, die dem Rücken zugewandt ist, um sich besser gegen Langfinger schützen zu können.

Das hat uns gut gefallen:

Robustheit: Der Trekking Kamerarucksack von Mantona fällt durch solide verarbeitete Außenwände auf, die wesentlich dicker gehalten wurden als die der anderen Fotorucksäcke im Test. Dadurch ist die Schutzwirkung gegen Druck- oder Stoßeinwirkungen von außen besonders hoch und zuverlässig. 

Zugänglichkeit und Organisation: Durch den innenliegenden Zugang zum Hauptfach wird die wertvolle Ausrüstung gegen Diebstahl geschützt. Die Konfiguration der einzelnen Klettelemente kann in sekundenschnelle vorgenommen werden, um für die eigene Elektronik genau passende Fächer zu erstellen. Außerdem bietet der Rucksack mehrere kleinere eingebaute Fächer im Inneren und an den Seiten, die als Aufbewahrungsort für Speicherkarten oder sonstiges Zubehör verwendet werden können.

Insgesamt ist die Fächeraufteilung des Fotorucksacks durchdacht aufgebaut und funktional.

Mantona Innenleben

Polsterung: Die Polsterung der Schultergurte, der Hüftflossen und des Rückenbereichs ist noch einmal wesentlich dicker als beim Lowepro Flipside. Die gesamte Polsterung besteht ebenfalls aus Mesh und sorgt mit atmungsaktiven Eigenschaften für einen klimatisierten Rückenbereich. 

Das hat uns nicht so gut gefallen:

Obwohl uns das dickere Material der Außenhülle zusagt, muss im direkten Vergleich zwischen dem Lowepro Flipside und diesem Rucksack der Innenraum des Mantona Rucksacks bemängelt werden. Die Trennwände sind nicht so stark gepolstert wie die des Lowepro Flipsides. Auch mehrere Nutzer kritisierten die Verarbeitung der Trennpolster: Sie seien nach mehreren Monaten der Benutzung etwas wabbelig geworden. Vermutlich liegt das daran, dass sie nur an die Seitenwände geklettet werden und eben nicht auch an den Boden des Rucksacks.

Mantona Raumteiler

Darüber hinaus erzeugen die dunklen Teiler optisch keine klar voneinander zu trennenden Fächer. In Verbindung mit meist dunklem Foto-Equipment sorgt das für ein Gefühl der Unordnung im Hauptfach.

Durch den innenliegenden Zugang muss der Rucksack jedes Mal vom Rücken genommen, um die Kamera zur Stelle zu haben. Die eingeschränkte Zugänglichkeit der Ausstattung kostet Zeit, unterscheidet sich allerdings nicht von der des Lowepro Flipsides.

Fazit

Der Mantona Trekking Kamerarucksack liegt in puncto Größe und Gewicht ziemlich genau zwischen dem Lowepro Flipside 300 und 400. Im Vergleich zu den Lowepro Rucksäcken kostet der Mantona Fotorucksack ein gutes Stück weniger. Dafür kommt der Rucksack von Mantona sogar mit einer besseren Polsterung und einer stabileren Außenhülle daher, muss sich allerdings in der Übersichtlichkeit des Hauptfachs deutlich geschlagen geben.

Mantona​​​​

Trekking Kamerarucksack


Hama Kamerarucksack Profitour 240

Der Hama Kamerarucksack reiht sich ebenfalls in die Riege der Modelle ein, die ihren Hauptzugang an der dem Rücken zugewendeten Seite besitzen. Mit einem großen Unterschied: Neben dem Hauptfach besitzt der Rucksack von Hama zwei Schnellzugänge zu den beiden fertig montierten Kameras oben und an der Seite. 

Das hat uns gut gefallen:

Zugänglichkeit und Organisation: Der Hama Profitour 240 Kamerucksack hat den großen Vorteil gegenüber den beiden Fotorucksäcken im Test (Lowepro und Mantona), dass die Zugänglichkeit zu den Kameras nicht unter der Fächeraufteilung leidet. Die Schnellzugänge kombinieren die Vorteile der Diebstahlsicherung mit denen des sehr schnellen Zugriffs auf die schussbereiten Kameras.

Hama Profitour Schnellzugang

Schnellzugang zur montierten Kamera

Insgesamt 13 herausnehmbare Innenteiler in der Farbe rot machen die Organisation des Innenraums zum Kinderspiel. Die Teiler sind recht gut gepolstert und lassen sich so anordnen, dass sie garantiert zur eigenen Ausrüstung passen.

Größe: Trotz des recht schlanken Designs passt aufgrund seiner Länge viel Zubehör in den Rucksack. Insgesamt finden problemlos zwei Kameras, 4 Wechselobjektive, Blitz, Tablet und Speicherkarten im Innenraum Platz.

Hama Profitour 240 Innenraum

Polsterung: Der Rucksack ist rundherum gut gepolstert. In unserem Fotorucksack Test ist die Dicke der Polsterung am Rücken, den Schultergurten und den Hüftflossen vergleichbar mit der des Lowepro Flipsides.

Fazit

Hamas Kamerarucksack Profitour 240 überzeugt auf ganzer Linie, wenn man viel Rucksack für einen angemessenen Preis will. Der Fotorucksack bringt von Hama bringt alle Eigenschaften mit, die du dir auf unterschiedlichen Touren wünschst:

  • Diebstahlschutz
  • Schn​​​​ellzugang
  • Sehr gute Polsterung
  • Enorm viel Stauraum für Fotoausrüstung
  • Stativhalterung
  • Wanderstockhalterung (o.ä.)

Einzig und allein im täglichen Gebrauch (vor allem in der Stadt) als Daypack gibt es Modelle, die dem Profitour 240 etwas voraus haben. So ist zum Beispiel keine Getränkehalterung vorgesehen und das Tablet-Fach fällt etwas zu klein aus für einen Laptop. Für etwas anspruchsvollere Touren, auf denen eine stabile Polsterung von Nöten ist, ist der Hama Profitour 240 in unserem Fotorucksack Test unserer Meinung nach die beste Wahl.

Hama

Kamerarucksack


AmazonBasics DSLR Kamerarucksack

Zu guter Letzt nehmen wir auch den Fotorucksack von AmazonBasics in unseren Test mit auf. Die Eigenmarke von Amazon ist dafür bekannt, besonders preiswerte Alternativen zu den bewährten, meist teureren Optionen zu bieten und dabei eine annehmbare Qualität zu liefern. Dieses Modell ist mit Abstand der günstigste Kamerarucksack (ab ca. 27 €) im Vergleich und deckt alle Basisansprüche ab.

Das hat uns gut gefallen:

Gewicht: Der AmazonBasics DSLR Kamerarucksack wiegt dank seiner Einfachheit gerade einmal 880 Gramm.

Organisation: Wie bei den anderen Rucksäcken auch, lassen sich die innenliegenden Raumteiler variabel stecken und an die eigene Ausrüstung anpassen. Bei einem normalen Setup passen zwei Spiegelreflexkameras, bis zu drei Objektive und einiges an Zubehör zwischen die Raumteielr. Außerdem befinden sich mehrere Innenfächer im Hauptfach und an der Front und am äußeren Teil zwei weitere Fächer und eine Stativhalterung. Was will man mehr?

AmazonBasics Innenraum

Polsterung: Die Polsterung des Rucksacks ist für den gelegentlichen Gebrauch gut zu gebrauchen. Hierbei werden die wichtigsten Stellen mit einer Polsterung aus Mesh-Stoff abgedeckt, damit der Rücken gerade an wärmeren Tagen belüftet werden kann.

Das hat uns nicht so gut gefallen:

Das Gute an den Produkten von AmazonBasics ist, dass man nie die Katze im Sack kauft. Alle Eigenschaften werden klar gezeigt und nicht verheimlicht. Genauso wenig ist es kein Geheimnis, dass man für anspruchsvolle Einsätze besser zu einem anderen Fotorucksack greifen sollte.

Der Vollständigkeit halber wollen trotzdem folgende Verbesserungsvorschläge anbringen:

Der Rucksack könnte etwas ästhetischer daher kommen. Dazu würden ihm sicher einige Designelemente und eine anderer Materialwahl gut zu Gesicht stehen.

Er lässt sich an der Front vollständig  öffnen und aufklappen, sodass er nicht diebstahlgeschützt ist.

Die Trageschlaufe könnte robuster vernäht sein. Mehrere Käufer bemängelten den Abriss der Schlaufe in voll beladenem Zustand.

Fazit

Der AmazonBasics Rucksack ist die beste Wahl für alle, die nur selten ihre Fotoausrüstung von A nach B transportieren müssen und keine anspruchsvollen Querfeldein-Ausflüge mit dem Rucksack unternehmen wollen. In unserem Fotorucksack Test deckt das Modell von AmazonBasics die Basisansprüche ab, die ihm gestellt werden. Wer für den unschlagbaren Preis von nur rund 30 € mehr erwartet, sollte seine Preisvorstellung nach oben hin anpassen. Alles in allem: Ein solider Fotorucksack für den kleinen Geldbeutel.

​AmazonBasics​​​​

DSLR-Kamerarucksack

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